Herzliche Gratulation zur Aufnahme in den Kader der 1. Mannschaft. Wie seid Ihr beiden vom Team
aufgenommen worden?
Dion: Wir wurden sehr gut von der Mannschaft aufgenommen. Die Spieler unterstützen uns und wir sind voll im
Team integriert.
Nicola: Das Team ist einfach toll. Auch wenn wir einmal einen Fehler machen, erfahren wir nur positive
Reaktionen.
Von den C-Junioren direkt in die erste Mannschaft. Ist das nicht ein bisschen verrückt?
Dion: In der Tat. Ich hätte im Sommer nie gedacht, dass ich schon in der ersten Mannschaft spielen darf. Eher
hätte ich Einsätze bei der zweiten oder dritten Mannschaft erwartet.
Nicola: Da bei FC Rupperswil keine B-Junioren vorgesehen waren, war der Wechsel zu den B-Junioren nach
Lenzburg schon fast eine beschlossene Sache. Die Anfrage des Sportlichen Leiters vom FC Rupperswil in die
erste Mannschaft zu wechseln hat mich dann umgestimmt.
Wo liegt der grosse Unterschied zwischen den C-Junioren und der 3. Liga?
Dion: Ganz klar der körperliche Einsatz. Ich bin doch etwas gross gewachsen, Zweikämpfe kann ich jedoch
noch nicht alle für mich entscheiden.
Nicola: Ich habe zwar grossen Respekt, Angst aber sicher keine. Ich gehe wie gewohnt in die Zweikämpfe und
versuche mich durchzusetzen. Meine erste gelbe Karte wegen groben Foulspiels habe ich bereits schon
eingefangen.
Spielt Ihr beiden gerne beim FC Rupperswil?
Dion: Ja sicher. Ich war während meiner Juniorenlaufbahn beim FC Aarau und FC Luzern. Der Wechsel zu
meinem Stammclub zurück war für mich schon immer klar.
Nicola: Der FC Rupperswil ist mein Club. Ich war schon immer hier, und möchte es auch bleiben.
Warum?
Dion: Mir gefällt der Club sehr gut. Zudem wohne ich gleich um die Ecke und geniesse den kurzen Weg ins
Training. Unsere beiden Trainer sind sehr gut und ich fühle mich wohl.
Nicola: Das Umfeld passt mir einfach. Zudem wohne ich ebenfalls in der Nähe. Auch ich fühle mich beim FC
Rupperswil wohl.
Gibt es Reaktionen aus dem Umfeld? Familie, Freunde, Gegenspieler?
Dion: Meine Eltern sind sehr stolz auf mich. Anfänglich habe ich mir den Wechsel in die erste Mannschaft nicht
zugetraut. Mein Vater aber hat mir die nötige Motivation gegeben.
Nicola: Mein Vater unterstützt mich bei meinem Hobby sehr. Als der Wechsel in die erste Mannschaft ein
Thema war, hat mich mein Vater sehr motiviert. Er ist auch sehr stolz auf mich. Anfänglich war meine Mutter
etwas ängstlich, geht es doch bei den Aktiven oft kämpferisch zu und her.
Wohin führt der Weg FC Rupperswil und Dion/Nicola?
Dion: Wenn ich meine Lehre beginne, muss ich mich sicher neu organisieren. Das wird aber schon klappen.
Ich werde sicher auch in Zukunft für den FC Rupperswil spielen.
Nicola: Natürlich möchte ich auch in Zukunft beim FC Rupperswil bleiben. Das ganze Schiedsrichterwesen
interessiert mich ebenfalls. Ich könnte mir vorstellen, neben dem Fussball auch noch eine
Schiedsrichterkarriere zu starten.
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